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Martin Lücke
Landheim 30
42279 Wuppertal
Tel. 0202/527937
Kreisanlaufstelle LNU Wuppertal

LNU- Martin Lücke Landheim 30 - 42279 Wuppertal

Landesbüro der Naturschutzverbände NRW
z. H. Frau Regine Becker
Ripshorster Straße 306

46117 Oberhausen

2. April 2003

Verfahren Abgrabung Dornap W/ME 23- 05.95 AB/ 4.01/ 7.02/ bzw. W 41-06.01 AB, Firmen Rheinkalk und Iseke, Termin 28.3.

Liebe Regine Becker, Sehr geehrte Damen und Herren,

an dem Abstimmungstermin 28.3. habe ich für die Wuppertaler Verbände teilgenommen. Den Kreis Mettmann vertrat Herr Hasenpflug aus Haan.

Nach einer Vorstellung der Gesprächsrunde erläuterten die beteiligten Planungs-Büros die verschiedenen Monitoring-Verfahren und mögliche künftige Änderungen. Dabei standen einmal die Verhältnisse an der Düssel, zum anderen die in den benachbarten Schiefergebieten im Brennpunkt. Die Verhältnisse im Massenkalkstreifen traten dabei in den Hintergrund, weil die hier laufenden Messprogramme unstrittig sind und weitergeführt werden sollten.

Die beteiligten Firmen streben mit Unterstützung ihrer Planer eine Zusammenfassung der Monitoring-Programme sowie den Wegfall bestimmter Teilprogramme an. Hierzu äußerten die Vertreter der Verbände und Behördenvertreter ihre Bedenken.

Der Pumpversuch in der Grube Osterholz ist inzwischen abgeschlossen, und die Ergebnisse ermöglichen ein gemeinsames Grundwasser-Monitoring der beiden Kalkwerke. Dazu wurden keine prinzipiellen Bedenken geäußert. Auch die weitere Beobachtung von Probeflächen an und neben der Düssel soll fortgesetzt werden bei eventuellem Wechsel auf besser geeignete Testgebiete.

Seitens der Bezirksregierung kommt eine Änderung und Neufassung des Monitorings nur infrage, wenn zuvor ein entsprechender Antrag auf Planfeststellung eingereicht und mit allen Betroffenen erörtert worden ist. Die Verbände empfehlen nach wie vor die Überleitung de Sümpfungswässer durch eine Rohrleitung in die Grube 7 in Gruiten. Das Überpumpen belasteten Düsselwassers in den Tiefschlitz Gruiten führt häufig im Sommerhalbjahr zu unerfreulichen Eutrophierungsphänomenen im Gewässer. Es bleibt abzuwarten, ob die Firmen ein neues, gemeinsames Konzept vorlegen, wobei auch ein neuer Landschaftspflegerischer Begleitplan für die Grube Osterholz erarbeitet werden müsste.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr
M. Lücke